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Ab Sonntag, 21. März 2021 um 0:00 Uhr, gilt die Algarve in Deutschland nicht mehr als Risikogebiet. Diese gemeinsame Einstufung der Bundesministerien für Gesundheit, Auswärtiges und Inneres ist am heutigen Freitag auf der Webseite des Robert Koch-Instituts veröffentlicht worden.

Damit unterliegt die bei deutschen Touristen so beliebte Algarve nicht mehr einer Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, darüber hinaus gibt es für Rückkehrer aus dieser Region im Süden Portugals keinerlei Test- oder Quarantänepflicht bei der Einreise in Deutschland.

Die Algarve stößt somit zu den Regionen Alentejo, Centro, Nordportugal und Azoren, die bereits seit dem 14. März nicht mehr als Risikogebiete gelten.

Die portugiesische Regierung hat den Plan für die allmähliche und schrittweise Wiedereröffnung des Landes vorgestellt, der einen Sommer ohne Rückschläge und Einschränkungen gewährleisten soll und vier Phasen mit folgender zeitlicher Festlegung vorsieht:

15. März,

  • Wiedereröffnung von:
    • Kindergärten, Vor- und Grundschulen;
    • Handel mit der Möglichkeit, Waren abzuholen;
    • Friseure, Nagelstudios und ähnliches;
    • Buchhandel, Automobilhandel und Immobilienagenturen;
    • Bibliotheken und Archive;
  • Portugiesische Staatsbürger dürfen wieder außerhalb des portugiesischen Festlandes verreisen, sowohl auf dem Land-, Schienen- oder Luftweg als auch auf dem Fluss oder Meer

5. April

  • Wiedereröffnung von:
    • Schulen für die Jahrgangsstufen 5 bis 9 (und Freizeitaktivitäten für dieselben Altersgruppen);
    • Soziale Einrichtungen für Menschen mit Behinderung;
    • Museen, Denkmäler, Paläste, Kunstgalerien und ähnliches;
    • Geschäfte mit einer Fläche von bis zu 200 m² mit Türen zur Straße;
    • Non-Food-Märkte;
    • Außenbereiche der Gastronomie (maximal 4 Personen);
  • Sportliche Aktivitäten mit geringem Ansteckungsrisiko;  „Golf“
  • Körperliche Betätigung im Freien mit bis zu vier Personen und Fitnessstudios ohne Gruppenkurse.

19. April

  • Wiedereröffnung von:
    • Schulen für die Sekundarstufen und Hochschulen;
    • Kinos, Theater, Hörsäle und Veranstaltungssäle;
    • Bürgerbüros (mit persönlicher Betreuung nach Terminabsprache);
    • Alle Geschäfte und Einkaufszentren;
    • Restaurants, Cafés und Konditoreien (max. vier Personen bzw. sechs in Außenbereichen); Öffungszeiten bis 22 Uhr in der Woche und bis 13 Uhr an Wochenenden und Feiertagen;
  • Sportliche Aktivitäten mit mittlerem Ansteckungsrisiko;
  • Körperliche Betätigung im Freien (mit bis zu sechs Personen) und in Fitnessstudios ohne Gruppenkurse;
  • Veranstaltungen im Freien mit begrenzter Teilnehmerzahl;
  • Hochzeiten und Taufen mit einer Raumauslastung von 25%

sowie 3. Mai.

  • Wiedereröffnung von:
    • Restaurants, Cafés und Konditoreien (max. sechs Personen bzw. zehn in den Außenbereichen), keine begrenzten Öffungszeiten;
    • Alle Sportarten;
  • Körperliche Betätigung im Freien und in Fitnessstudios;
  • Große Veranstaltungen im Freien und Veranstaltungen im Innenbereich mit begrenzter Teilnehmerzahl;
  • Hochzeiten und Taufen mit einer Raumauslastung von 50%.

Der Plan wird am 5. Mai neu bewertet. 

Alle 14 Tage wird eine Neubewertung des Prozesses entsprechend der festgelegten Risikobewertung vorgenommen. Die Wiedereröffnungsmaßnahmen werden immer dann überprüft, wenn in Portugal die 14-Tage-Inzidenz von 120 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner täglich überschritten wird oder wenn der Index der Übertragbarkeit den Wert 1 (sogenannter R-Wert) übersteigt.